Kann ein Virus über die Power Bank in ein Smartphone gelangen? Ja!

08.12.2020

Es stellte sich heraus, dass bereits 2013 eine Studie des Georgia Institute of Technology ergab, dass es möglich war, Malware auf einen iPhone-Ladeadapter herunterzuladen und damit die Sicherheit eines iOS-Geräts zu gefährden. Die Risiken hingen nicht davon ab, ob das Telefon einen Jailbreak hatte oder nicht. Dann gingen diese Nachrichten irgendwie ohne unnötigen Lärm vorbei. Vielen war es im Allgemeinen egal und im Allgemeinen gab es damals offensichtliche Sicherheitsprobleme bei Apple.

Nur wenige Menschen kümmerten sich darum, weil wir damals Smartphones nicht so viele Informationen über uns anvertrauten. Jetzt ist eine neue Bedrohung aufgetaucht - die Power Bank. Es ist dieses Gerät, das jetzt gefürchtet werden muss.

Die neue Gefahr für Smartphones

Das chinesische Cyber ​​Security Bureau hat kürzlich über sein offizielles WeChat-Konto eine Warnung gesendet, dass Smartphonebenutzer sich vor den Powerbank-Fallen schützen sollten, die manchmal an öffentlichen Orten verfügbar sind. Die Agentur fügte hinzu, dass Trojaner (Viren, die Benutzerdaten stehlen) in solche Geräte "implantiert" werden können. Das heißt, durch die Verbindung mit einem solchen Gerät riskiert der Benutzer, seine Daten zu verlieren und nicht einmal davon zu wissen.

Laut Sicherheitsexperten dienen solche böswilligen Power Banks zwei Hauptzwecken. Eine davon ist das Stehlen von Informationen vom Mobiltelefon des Benutzers, wie Fotos, Videos, Telefonnummern, Textnachrichten und dergleichen. Ein weiteres Ziel ist die Einführung von Malware, die persönliche Daten blockieren oder löschen kann.

Interessanterweise zeigt sich ein Trojaner, der über eine externe Batterie eingeschaltet wurde, möglicherweise nicht sofort. Oft stellen Benutzer sofort fest, dass aufgrund einer übermäßigen Erwärmung des Smartphones etwas nicht stimmt, was den Betrieb verlangsamt und die Autonomie verringert. Wenn sich das Virus nicht sofort zeigt, ist es viel gefährlicher. Ein solcher Trojaner kann Daten für eine lange Zeit stehlen, und der Benutzer selbst wird sein persönliches Leben zunehmend mit den Angreifern teilen.


So schützen Sie Ihr Smartphone vor Viren

Der beste Weg, um diese Gefahr zu vermeiden, besteht darin, fremde externe Quellen zum Aufladen von Smartphones zu vermeiden. Dies kommt bei uns nicht sehr häufig vor, aber manchmal sind sie an öffentlichen Orten zu finden.

Natürlich ist nicht alles so beängstigend, und es ist unwahrscheinlich, dass Sie den Virus über eine Steckdose in einem Bus oder einem anständigen Restaurant aufnehmen. Verwenden Sie trotzdem nach Möglichkeit immer Ihre eigene externe Batterie.

Selbst die Auswahl Ihrer eigenen Power Bank sollte jedoch so verantwortungsbewusst wie möglich angegangen werden. Sie können es für 10 € kaufen, aber höchstwahrscheinlich wird es sich um eine Marke ohne Namen handeln, die nicht nur die physische Sicherheit des Smartphones (Überlastungen usw.) verursachen kann, sondern auch gefährlich aus Sicht der Viren. Sie müssen sich nur daran erinnern, dass niemand etwas umsonst verkauft. Manchmal verdienen Unternehmen schlauer das Geld, als nur ein Produkt zu verkaufen.

Gleiches gilt für die geschenkte Power Bank. Man kann es oft sehen, wie sie im Rahmen der Promotion oder Werbegeschenke verteilt werden.


Welche Smartphone-Einstellungen schützen vor Viren

Beachten Sie bei der Verwendung fragwürdiger Netzteile und anderer Geräte von Drittanbietern die Eingabeaufforderungen des Mobiltelefons. Seien Sie vorsichtig, wenn auf dem Bildschirm Eingabeaufforderungen wie "Diesem Gerät vertrauen" angezeigt werden. Nachdem Sie "Ja" ausgewählt haben, hat es das Recht, Ihr Smartphone zu steuern, was leicht zu einem Verlust von Benutzerdaten führen kann.



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